Hier entsteht eine Informationsquelle rund um den Weinanbau im "alten" und jetzigen Döbeln. Sie sind herzlich eingeladen, sämtliches Wissen dazu beizusteuern. In Vorbereitung des ersten "neuzeitlichen" Weinfestes in Döbeln gibt der Autor diese Informationsquelle frei. Sie versteht sich uneigennützig und erhebt auch keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Fest steht, das Döbeln eine ähnliche geografische Lage wie der berühmte "Nachbar" Meissen hat. Auch hier sind die Ausläufer eines Granitschieferhöhenzuges mit südostlicher Ausrichtung vorhanden. Dazu kommt die Mulde (slawisch:"die Wilde"), die hier für die nötige Luftfeuchtigkeit sorgt.
Das Jahr 1330 steht für das Gründungsdatum eines Benedikter-Nonnenkloster in Döbeln. Und auch die Nonnen waren diesem edlen Trunke zugetan und liessen auf dem Gebiet der heutigen Klostergärten Wein gedeihen. Weitaus später, im 20.Jahrhundert, gab es eine Winzergenossenschaft e.V, die das Gebiet des Höhenzuges in der Nähe von Miera bewirtschaftete. Wer sich dort hin begibt, wird noch die alten Weinterrassen entdecken, die jetzt natürlich von ca. 60 Jahre altem Baumbewuchs bedeckt sind.
Der Autor möchte alle Döbelner Weininteressierten animieren, mit ihm in Kontakt zu treten und diese alte, neue Seite Döbelns mit Leben zu füllen.
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